Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von Tirana. Unser weiterer Weg geht in Richtung Süden. Für die nächsten Nächte haben wir das Center Hotel in Tepelena gebucht und wollen von hier aus verschiedene Ziele in den nächsten Tagen erkunden.
Die Reise ist ob der Fahrweise der hiesigen Autofahrer einerseites und auf Grund der sehr undurchsichtigen Geschwindigkeitsbegrenzungen andererseits, sehr anstrengend. Geschwindigkeiten werden mal angeschrieben, mal nicht, Angeschriebene Beschänkungen mal aufgehoben, mal nicht. Woher die Leute hier wissen wie schnell sie fahren dürfen, erschließt sich mir nur partiell. Interressiert aber eigentlich auch keinen hier so wirklich….
Auf unserer Route haben wir eine archeologische Ausgrabung aus der Zeit der Römer besucht: Appolonia. Sehr interessante Ausgrabungen werden hier gekonnt und auf großer Fläche den Besuchern präsentiert. Auf Grund der Hitze von rund 36 °C sind wir in der Mittagssonne nicht sonderlich lange geblieben sondern haben unsere Reise nach ca. 2 Stunde fortgesetzt.
Die Autobahnen und Schnellstraßen werden immer besser zu befahren – da weniger Schläglöcher und weniger Verkehr – je weiter südlich wir kommen. Allerdings ist jederzeit – auch auf der Autobahn – mit Fahrradfahrern (auch gegen die Verkehrsrichtung) und Fußgängern zu rechnen.
Tepelena ist ein kleines, süßes Städtchen, dass ausser der “Burg” nicht sonderlich viel zu bieten hat. Wir haben für das Abendessen trotzdem ein sehr gutes Lokal gefunden: Bar Restaurant Laze. Nur 5 Gehminuten vom Hotel entfernt, macht es zwar von außen nicht sonderlich viel her, die servierten, traditionell albanischen Gerichte allerdings schmecken ausgezeichnet. Ich denke wir werden hier morgen auch Frühstücken, da unser Hotel keines anbietet.
Erkenntnisse des Tages:
- In fast allen größerene Gassen stehen auf den Gehsteigen Bäume, die Schatten spenden.
- Benzin und Diesel kosten praktisch überall gleich viel. Egal ob auf der Autobahn oder in einem kleinen Dorf.
Für die Statistik:
- 208 km in etwas weniger als 4 Stunden Fahrtzeit
- 10.200 Schritte (angeblich ein ermüdender Tag lt. Garmin)
- 14 Stockwerke








