Albanien / Tirana / 06.09.2026

Albanien / Tirana / 06.09.2026

Tag 2 in Tirana. Ausschlafen und danach zum Frühstück im Hotel. Es gab kein Buffet aber eine Auswahl von Gerichten, die bestellt werden konnten. Das Frühstück war schmackhaft und ausreichend. Danach war das Ziel für heute schnell definiert. Eine Runde durch die Innenstadt von Tirana und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anschauen.

Es stellte sich heraus, dass wir nur 3 Minuten zu Fuß zum Skanderbeg-Platz benötigten. Somit war die Lage des Hotels optimal. Der Platz ist groß (38.000 m²) und vollständig mit Naturstein (Granit und Marmor) ausgelegt. Danach war die Et’hem-Bey-Moschee an der südöstlichen Ecke des Platzes an der Reihe. Eine kleine aber hüsche Moschee.

Dann weiter zur Auferstehungskirche (albanisch orthodox) die wir nicht genauer in Augenschein nehmen konnten, da gerade eine Messe gefeiert wurde. Also weiter zur Pyramide von Tirana.

Das Gebäude hat eine bewegte Geschichte: Vom Museeum für den verstorbenen Diktator Hoxha zum Militärischen Hauptquartier der NATO im Kosovo-Krieg hin zur verfallenen Bauruine und heute revitalisert als Teil der Universität Tirana für StartUps und Lehr-/Bildungszentrum für neue Technologien. Außen kann man auf die Pyramide gehen und hat dann einen wundervollen Überblick über das Stadtzentrum.

Beim Überqueren der Straße ist uns eine katholische Kirche aufgefallen (Katholische Kathedrale Hl. Paulus) die wir ebenfalls auf Grund einer gerade gefeierten Messe nicht ausführlich besichtigen konnten. Weiter ging es in die Anlage der alten Burg von Tirana, die nunmehr als Gastromeile fungiert. Das hat uns zu einer kurzen Getränkepause motiviert.

Alsdann besuchten wir die Mosque of Namazgah, die große Moschee in Tirana. Der Eingang war für Männer und Frauen nur getrennt möglich. Nachdem wir uns ausreichend bedeckt haben durften wir das Innere in Augenschein nehmen. Ein sehr beeindruckendes Bauwerk, reich verziert. Die Frauen durften sich nur am Balkon im Obergeschoß aufhalten, die Männer waren nur im Erdgeschoß erlaubt. Das Personal, daß den Eintritt überwacht war ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Auch war keine Eintritt fällig.

Auf dem Weg zurück Richtung Hotel haben wir noch eine kleine Pause beim Freundschaftsdenkmal gemacht um den Schatten zu genießen. Auch heute war es heiß: 35 °C, was uns veranlasste eine kleine Siesta (oder wie das auch immer hier heißt) zu halten.

Für unseren Nachmittagskaffee haben wir uns wieder für Bitter – wie gestern – entschieden. Danach ging es in den Nordwesten vom Hotel aus gesehen. Wir erkunden ohne genaues Ziel die Gegend. Für das Abendessen haben uns das Restaurant Jarna entschieden. Diese Entscheidung war goldrichtig. Sehr gutes Essen, gut gewürzt und schmackhaft. Es bewahrheitet sich wieder einmal. Ein Lokal das auch Einheimische besuchen ist selten eine schlechte Wahl. Besondes gut hat das hausgemachte Brot und die Joghurt Sauce (ähnlich einem Tsatsiki) geschmeckt.

Erkenntnisse des Tages:

  • Tirana ist eine sehr saubere Stadt – es liegt wenig Müll herum – außer Unmengen von Zigarettenstummeln.
  • Albaner (zumindestens die hier in Tirana) sind sehr höflich, freundlich und hilfsbereit.
  • Es gibt unglaublich viele – teils auch winzigste – Geschäfte
  • An jeder 2. Ecke stehen mehrere Geldautomaten.

Für die Statistik:

  • 0 km mit dem Auto
  • 15.600 Schritte
  • 16 Stockwerke

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