Erneut ein Frühstück im Laze – das schmeckt einfach. Danach geht es in Richtung Süden nach Gjirokastra. Die Fahrt dauert nur 30 Minuten und die Straßen sind hervorragend ausgebaut, breit und ohne Schlaglöcher. Kein Vergleich zu gestern.
In Gjirokastra ist es schwül und es wird mittags um die 35 °C heiß. Für das Wetter haben wir ordentlich Höhenmeter gemacht (Garmin meint dazu 37 Stockwerke). Vom Parkplatz rauf auf den Berg zur Burg von Gjirokastra treibt es ordentlich den Schweiß aus den Poren.
Die Besichtigung der Burg gestaltet sich ebenfalls als ein stetes Auf und Ab zwischen den Ruinen und noch bestehenden Gebäuden. Absolut sehenswert ist nicht zuletzt der großartige Rundblick über die Stadt und das Tal zwischen den Gebirgszügen, durch das wir hierhergefahren sind. Es gibt einen großen Platz mit Bühne im Inneren der Burg, auf dem regelmäßig verschiedenste Veranstaltungen und ein großes Folklore-Fest stattfinden.
Von der Burg nach unten führen einige Wege. Einer davon mündet in den alten Basar. Eine Ansammlung von Gastonomie und kleinen Läden die Kunsthandwerk zum Verkauf anbieten. Von Ohrringen und Schmuck über Webwaren, Kleidung, Teppichen bis hin zu Geschirr und Metallwaren wird alles feil geboten. Dazwischen und am Rand immer wieder kleine Imbiss-Stände und Restaurants aus denen es vortrefflich duftet. Auch das erworbene Byrek duftet und schmeckt herrlich.
Nach einigen Stunden in Gjirokastra fahren wir in Richtung Tepelena um wieder an den Kaltwasserquellen zu baden und uns den Schweiß des Tages abzuwaschen, Auf den Liegen am “Strand” – eigentlich einer aufgeschwemmten Sand- und Schotterbank – bekommen wir mit, wie Donner grollt, dunkle Wolken aufziehen und es ein paar Tropfen nieselt. Zum Glück wird es kein Wolkenbruch.
Nach ein wenig ausruhen und baden geht es dann zurück ins Hotel und anschließend zum Abendessen ins Piceri Gjysh Selimi. Gleich vorweg: Das war der Flop des Tages. Die Pizza mittelmäßig, der Schafkäfe im Salat eindeutig zu alt, keine Gläser fürs Bier, usw. Eindeutig keine Empfehlung!
Zum Tagesabschluss und Blog schreiben geht es wieder in die Hoteleigene Bar. Heute mit Bier statt Gin-Tonic!
Erkenntnisse des Tages:
- Berge können auch in Stockwerke umgerechnet werden.
- Gjirokastra ist ein absolut sehenswerter Ort.
- Flußbaden macht definitv Spaß, bietet Erholung und Erfrischung
Für die Statistik:
- 56 km mit dem Auto in halbwegs vernünftiger Fahrzeit (unter 1 Stunde)
- 15.100 Schritte
- 37 Stockwerke (wie auch immer Garmin das Rauf genau zählt)










