Albanien / Berat / 13.09.2026

Albanien / Berat / 13.09.2026

Heute gab es Frühstück im Hotel. Marmelade, Käse, Paradeiser, Gurken, Spiegeleier, Muffins, Palatschinken mit Nutella und Bananen, Brandteigkrapferl, frisch gepresster Mandarinensaft, Tee und Kaffee. Was will man mehr!?

Als Punkt 1 am ToDo steht die Besichtigung von Berat Castle. Der Weg geht fast direkt vom alten Stadtzentrum steil nach oben, rund 140 Höhenmeter. Der Anstieg war sehr anstrengend vorallem weil es – nach dem gestrigen Regen – sehr schwül war.

Oben angekommen zeigt sich, im Unterschied zu Gjirokastra, dass die “Burg” eigentlich ein bewohnte, kleine Stadt in der Stadt ist. Innerhalb der alten Burg- bzw. Stadtmauern gibt es verschiedene Lokale und Geschäfte die allerlei Waren feil bieten. Die Anlage selbst ist größer als Gjirokastra, mit zwei großen Nachteilen. Erstens fahren durch die gesamte Anlage Autos in altbekannter, rücksichtsloser Manier und zweitens werden massenhaft Touristen durch getrieben. In den 2 Stunden die wir oben waren deutlich über 20 Busse.

Nachdem es in den Lokalen – auch nach Nachfrage – keine Toiletten gibt, war ein weiterer Verbleib leider nicht mehr möglich. Also zurück in die Stadt und einen weiteren – diesmal deutlich ausgiebigeren – Rundgang gemacht. Sehr schöne, kleine, enge Gassen durch die alte Stadt und an vielen Ecken überraschende Kleinode. Alles in Allem jedenfalls einen Besuch wert. Nach dem Nachmittags PitStop in einem Cafe geht es zurück ins Hotel um vor dem Abendessen noch ein wenig Siesta zu halten.

Nachdem wir an der Uferpromenade bislang 4 von 4 positive Erlebnisse in Lokalen hatte, dachten wir auch fürs Abendessen an ein Lokal dort. Leider erwies sich das Dami Lounge als absoluter Flop of the Day! Das Bier teuer und klein, die Burger auch teuer und bestenfalls mittelmäßig. Auch dürften diese nicht frisch zubereitet worden sein, denn sie kamen – gemessene – 2:45 Minuten nach der Bestellung.

Danach sind wir noch in die Seitengasse verschwunden und haben im “Zgara Zaloshnja” richtig gutes albanisches Esser in Form von Oliven, Käse, Yoghurtsauce und Fërgesë (eine Mischung aus Paradeiser, Paprika, Frischkäse und Olivenöl) genossen. Hier gilt ganz klar eine 100% Empfehlung für das Lokal.

Blog schreiben geht auch ohne GIn-Tonic, macht aber nur halb so viel Spaß 😉

Erkenntnisse des Tages:

  • Manchmal kann man an der Touri-Meile mit Lokalen auch Glück haben.
  • Schwüles Wetter ist kein Grund nicht auf den Berg zu gehen.

Für die Statistik:

  • 0 km mit dem Auto
  • 19.100 Schritte
  • 35 Stockwerke

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