Albanien / Berat / 12.09.2026

Albanien / Berat / 12.09.2026

Und täglich grüßt das … NEEEEIIIIIIN – nicht schon wieder! Doch … Erneut ein Frühstück im Laze – heute aber das letzte Mal. Wirklich!

Für heute ist die Fahrt nach Berat geplant. Also heißt es nach dem Frühstück: Koffer packen. Den gekauften albanischen Gin sowie das Olivenöl und die eingelegten Oliven reisesicher verpacken. In Plastiksackerl und zwischen die Wäsche in die Mitte des Koffers.

Alsdann heißt es Abschied nehmen und wir sind on the road again. Richtung Norden auf der SH4 und der A2 und dann auf der SH72. Ca. 30 km vor dem Ziel beginnt es in der ferne zu gewittern und kurz darauf auch – teils intensiv – zu regnen.

In Berat eingetroffen finden wir auch nach kurzem Stau und nur mehr leichtem Nieseln unser Hotel, die Vila Lili. Ein schönes, kleines Hotel mit geräumigen Zimmern (wir haben ein Doppelbett und ein Einzelbett) und einem modern ausgestattetem Badezimmer, den Parkplatz praktisch vor der Türe und nette Gastleute.

Nachdem das Zimmer bezogen ist, geht es zu Fuß in die Innenstadt. Ein netter Spaziergang, bei dem wir schon einen Großteil der Innenstadt oberflächlich erkundet haben. Was hier auffällt sind viele Winerys. Etwas, was wir bisher überhaupt nicht gesehen – oder gefunden – haben.

Also für den Nachmittagssnack in eine schöne Winery “Vinos Wine Bar“an der Uferpromenade, entlang des Flusses Osumit. Eine kleine, herzhafte Antipasti Platte und 2 Glas Wein bestellt. Das Leben ist schön! Aus den 2 Gläsern werden in Summe 6 Gläser, da es wieder zu regnen begonnen hat und wir beschlossen haben, das hier auszusitzen. In den Bäumen vis-a-vis sammeln sich immer mehr und mehr Vögel. Es zwitschert lauter als der Regen auf die Markiese fällt. Der Wein schmeckt auch überraschend gut.

Wir kommen ins Gespräch mit einem netten jungen Paar aus Karlsruhe. So verfliegt die Zeit und der Magen meldet: Zeit für ein Abendessen. Schnell mal Herrn Google befragt und gleich 1 Gehminute entfernt ein nettes Lokal, das “Flavors of Berat” gefunden. Das Essen schmeckt vorzüglich! Leider ist das Lokal selbst eher im Stil eines Fast-Food-Tempels. Auch das Essen ist in Warmhalte-Behältern vorbereitet. Das ist dem Gesamterlebnis zwar nicht sonderlich zuträglich, aber der Geschmack entschädigt.

Da es gerade nur ganz leicht tröpfelt, die Beine in die Hand genommen und – mit einem Umweg über einen Supermarkt – ins Hotel zurück. Den Absacker gibt es heute hier auf der Terrasse in Form von Rotwein.

Erkenntnisse des Tages:

  • Fahren hier ist unglaublich anstrengend.
  • Regen macht es nicht besser!
  • Die schnellste und kürzeste Route lt. Google führt hier manchmal über Straßen, gegen die ein geschotterter Wanderweg wie eine Autobahn anmutet.

Für die Statistik:

  • 171 km mit dem Auto
  • 10.200 Schritte

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